Messer schleifen. von Leonhard Ullrich

Zische Arkando blue 500

Zische Arkando Blue 500 FEPA

Dieser Zische Stein gehört zur Arkando Reihe einer neuen Schleifsteinserie von Zische. Im Vergleich zu den bisherigen Zische Steinen sind die Arkando Steine weicher gebunden, tragen also schneller Material ab, bilder mehr Schleifschlamm, geben mehr Feedback beim Schleifen, aber verschleißen dadurch auch etwas schneller.

Die Abmaße der Arkandosteine, die ich mir gekauft habe, sind mit ca. 245 mm x 72 mm x 24 mm größer als die meisten anderen Schleifsteine von mir, so dass der etwas erhöhte Verschleiß gut kompensiert werden kann. Durch die große Größe passen die Steine allerdings nicht in die meisten Schraubhalter, so dass ich für diese Serie als sinnvolles Zubehör eine XXL Zellkautschukunterlage empfehle.

Der 500'er Arkando blue geht für seine Feinheit recht schnell zu Werk. Er ist ein guter Stein mit dem man das Schärfen von beinahe noch scharfen Messern starten kann und bietet sich auch als Anschlussstein an entsprechend gröbere Vorschleifsteine wie den Arkando 150 und den Arkando 220 an.

Mit ihm kann man nach dem Lederriemen mit Polierpaste schon eine sehr gute Gebrauchsschärfe erreichen.

sinnvolles Zubehör

 

Alternativen

  • der Zische Korund Kombi 220/400 Zische ist eine mögliche etwas härter gebundene und gröbere Alternative, für die preisbewussten Käufer, die mit einem Kombistein alles erschlagen wollen
  • der Zische Missarka blue 500/1200 Zische Missarka blue wäre eine Alternative für die Liebhaber des Druckschnitts, die lieber auf etwas härter gebundenen Schleifsteinen schleifen wollen, die sonst noch neben dem Arkando blue 500 den Arkando white 1000 kaufen wollen. Diese könnten mit dem zwar etwas kleineren und härter gebundenen Missarka ultra 500/1200 auch Geld sparen.
  • da die Zische Arkandoserie mit den japanischen Wassersteinen konkurriert, könnte hier der auch in Übergröße erhältliche und ähnlich weich gebundene King 1000/6000 auch eine Alternative sein.

Steckbrief

SchliffbildAbtragVerschleissmein Urteil
1000857